Keep on running….

Kurz vor der Premiere (morgen, 20.06.,Volkstheater Rostock- GROSSER SAAL) haben wir mit der Schauspielerin Cornelia Wöß und den Tänzern Larissa Potapov, Teresa Lucia Forstreuter und Tim Grambow gesprochen und noch einige Informationen aus ihnen rausholen können! Seid gespannt auf morgen Abend!

Wie ist es für dich als Schauspielerin zu tanzen? War es ungewohnt?

Cornelia: Total ungewohnt. Es ist am Anfang auch mega überfordernd. Beim Text weiß man, wie man das abspeichern soll und beim Tanz weiß man nicht, wie man sich diese ganzen Körperbewegungen merken soll. Aber man rutscht da so langsam rein. Das macht Spaß, auch mal diese Ausdrucksweise zu lernen.

Was ist besonders spannend an der Arbeit zusammen mit den Tänzern?

Cornelia: Spannend war es, diese tolle Musik zu hören und dann sagt jemand: So und jetzt machen wir diese Schritte und die Tänzer machen das alles gleich nach. Und wir Schauspieler sind dazu gehumpelt.
Es war spannend, diese ganze Produktion zusammen zu erarbeiten. Im Schauspiel gibt es ein fixes Textbuch. Bei der Konzeption der Tanzinszenierung wurde gesagt, was in den Szenen ungefähr passiert. Der Rest ist dann langsam gewachsen.

Wie ist es für euch mit dem Thema DDR umzugehen und dazu zu tanzen?

Larissa: Mir war das Thema erstmal sehr fremd und sehr fern, weit weg. In erster Linie habe ich mich aber gefreut, mich mit dem Thema auseinandersetzen zu müssen.

Tim: Ja, es war halt so fern. Die DDR ist was, was man in der Schule lernt und das ist sehr akademisch. Und jetzt hat es irgendwie sowas Handfestes bekommen, weil wir Originaldokumente haben und es um persönliche Schicksale geht. Ich meine, das große Ganze weiß man irgendwoher, Mauerfall, Mauerbau und so weiter, Stasi – und die ist ja wie so ein Schreckensgespenst –, aber dadurch wird die Geschichte ein bisschen persönlicher und verfestigt sich an einzelnen Schicksalen.

Teresa: Ich bin im Westen aufgewachsen, in der Nähe von Hannover, und habe dann in Dresden studiert. Ich habe schon mitgekriegt, dass die Mentalität dort anders ist, wie auch in jeder anderen Region in Deutschland. Aber als ich dann nach Rostock gekommen bin, habe ich Parallelen in der Mentalität gesehen und habe mich öfter gefragt, wie war das denn eigentlich? Weil man auch immer wieder von Leuten hört, die von der Zeit erzählen. Bei mir war es vorher persönlich nicht so ein Thema. Aber wenn man auf Leute stößt, die das erlebt haben, dann haben die oft das Bedürfnis, darüber zu sprechen. Und dadurch, dass wir uns mit dem Thema mehr beschäftigt haben, kamen für mich jetzt ein paar Sachen raus, die ich vorher nicht wusste. Das fand ich echt interessant. Spannend war es, sich in die Situationen hineinzuversetzen, das ging bei mir, glaube ich, relativ schnell, obwohl das natürlich jeder für sich irgendwie anders empfunden hat. Aber man kann sich jetzt in etwa vorstellen, wie das damals gewesen sein könnte.

Habt ihr in der Produktion ein Lieblingslied?

Teresa: Ich mag das letzte Duett sehr gerne. „Keep on running“ heißt es.
Tim: Es gibt viele schöne Lieder.
Larissa: Das allerletzte Lied, „Our lord“, das find ich total schön.
Tim: Ja, dann sag ich mal was dagegen: Ich finde Schleimkeim total geil.
Larissa: Das auf jeden Fall auch!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s